Südtirol

Funktionale Körperpsychotherapie

Supervision und der Aufbau eines funktionalen Netzwerkes

Netzwerk Funktionale Körperpsychotherapie Südtirol

Die 2013 gegründete Arbeitsgruppe verfolgt gemeinsame berufliche Ziele rund um Psychologie und Psychotherapie. Supervision und der Aufbau eines funktionalen Netzwerkes, mit Zentren in Bozen, Meran und Brixen, sowie der Aufbau einer Zusammenarbeit mit lokalen Diensten stehen im Mittelpunkt.

Uns eint die ganzheitliche Betrachtung der Person, wie sie in der funktionalen Psychologie vertreten wird. Unser Ziel ist es, diese Vision und den entsprechenden therapeutischen Ansatz zu verbreiten und weiterzuentwickeln.

In unseren Zentren in Südtirol bieten wir Beratung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien sowie Gruppentreffen und Schulungen zu bestimmten Themen und auf Anfrage an.

Funktionale Psychologie

Die Funktionale Psychologie beruht auf einer ganzheitlichen Sichtweise. Der Mensch, als Einheit, wird gesehen durch seine Funktionen (die keine „Teile“ sind). Diese Funktionen konstituieren alle psycho-physischen Prozesse des menschlichen Organismus und damit gleichermaßen das Selbst (ohne Hierarchien, Vorherrschaft oder Trennung zwischen mental und körperlich). In dieser Vision ist das Selbst keine Struktur, sondern eine Organisation von Funktionen (Logik, Erinnerungen, Phantasien sowie Emotionen, aber auch Bewegungen, Körperform, Haltungen und physiologische als auch neurovegetative Funktionen) gemäß der modernsten Auffassung der Komplexität.

Diagnose und Behandlung

Die Funktionale Psychologie verortet die Ursachen von Störungen und Pathologien des Menschen in den funktionalen Veränderungen, die im Laufe der Entwicklung des Individuums (von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter) in seinen grundlegenden Lebensfunktionen auftreten. Sie bezieht sich also nicht auf „Klassifikationen“ (welcher Art auch immer), sondern erstellt eine individuelle, auf die Person zugeschnittene, Diagnose. Dies ermöglicht eine hochspezifische therapeutische Intervention, auf allen Ebenen des Selbst, welche darauf abzielt, die ursprünglichen “Funktionsweisen des Selbst”wiederherzustellen.

In welchen Fällen ist es empfehlenswert

Das Funktionale Denken erlaubt uns, sehr unterschiedliche Realitäten zu analysieren und in diesen zu intervenieren: das Individuum, die Gruppe, die Gesellschaft, die Familie, die Institution und so weiter. Daher ist die Funktionale Psychotherapie sowohl für Erwachsene, Kinder und Jugendliche als auch für Gruppen indiziert. Zusätzlich ist sie bei einer großen Bandbreite von Störungen hilfreich, da sie nicht symptomorientiert arbeitet, sondern die Grundlage der Störung, d.h. die Veränderung der „grundlegenden Funktionsweisen“ behandelt. Da die funktionale Sichtweise nicht kategorisch zwischen Prävention und Behandlung trennt, umfasst sie, neben klinischer Psychologie und Psychotherapie, auch Bereiche der Prävention sowie Gesundheitserziehung und Wohlbefinden.
Online
E-Mail
Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"